Am Sonntagnachmittag, 14. Dezember, machten sich zehn Ministrantinnen und Ministranten aus dem Dorf und den Vierteln gemeinsam mit ihren Begleitpersonen auf den Weg nach Zürich. Dort nahmen sie das Friedenslicht aus Bethlehem entgegen und brachten es nach Einsiedeln – ein kleines Licht mit einer grossen Botschaft.

Ein Licht mit Ursprung in Bethlehem
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist weit mehr als eine Kerze. Es ist ein Zeichen für Frieden, Hoffnung und Verbundenheit. Seinen Ursprung hat es in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem. Von dort aus wird das Licht jedes Jahr entzündet und über viele Länder weitergegeben. Menschen unterschiedlichster Herkunft tragen es weiter, von Hand zu Hand, von Herz zu Herz. So entstand auch dieses Jahr ein starkes Zeichen der Gemeinschaft, das Grenzen überwindet und Menschen miteinander verbindet.
Ankunft und Andacht in Einsiedeln
Am Sonntagabend wurde das Friedenslicht von Zürich nach Einsiedeln gebracht. Um ca. 19.45 Uhr fand in der Jugendkirche eine kurze Andacht statt. Menschen aus dem Dorf und den Vierteln kamen zusammen, um das Licht für ihr Zuhause oder ihr Quartier abzuholen und einen Moment der Stille und des Gebets zu teilen.
Frieden beginnt im Herzen
Diese kleine Flamme, die einen langen Weg hinter sich hat, erinnert uns daran, dass Frieden möglich ist – in der Welt und in unseren Herzen. Sie lädt dazu ein, innezuhalten und darüber nachzudenken, wie jede und jeder Einzelne im Alltag zum Frieden beitragen kann: durch Achtsamkeit, Versöhnung und ein offenes Herz für die Mitmenschen.
Das Friedenslicht bleibt offen zugänglich
Das Friedenslicht brennt in der Jugendkirche weiterhin bis zum 6. Januar und steht allen offen. Es lädt auch in den kommenden Tagen dazu ein, das Licht weiterzutragen, Hoffnung zu teilen und die Botschaft des Friedens in die Welt hinauszutragen.
