Aschermittwoch – Umkehr, die zum Leben führt

Das Heilige Land als fünftes Evangelium

Das Heilige Land kann wie ein fünftes Evangelium gelesen werden. Pilgerreisen dorthin helfen, die Evangelien tiefer zu verstehen und Jesus Christus näherzukommen. Ein besonderer Ort ist das Kirchlein Dominus flevit am Ölberg, oberhalb von Gethsemane. Seine Form gleicht einer umgekehrten Träne. Durch das Fenster hinter dem Altar blickt man auf Jerusalem, mit Blick auf Golgotha – Zeichen für Leid und zugleich für Heil.

Dominus flevit – der Herr hat geweint

An diesem Ort weinte Jesus über Jerusalem, wie es im Lukasevangelium heisst (Lk 19,41–44). Er klagte darüber, dass die Stadt die Zeit der Gnade nicht erkannte. Dominus flevit bedeutet „Der Herr hat geweint“ und zeigt die tiefe Liebe Jesu zu den Menschen.

Asche als Zeichen der Umkehr

Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch. Sie lädt zur Umkehr ein – zu einem Umdenken und zu einem bewussteren Leben mit Gott. Umkehr bedeutet nicht moralische Selbstleistung, sondern Demut: die eigene Bedürftigkeit anzunehmen und sich Vergebung schenken zu lassen.

Die Fastenzeit – eine Zeit der Gnade

Das Aschenkreuz erinnert daran, dass unser Leben endlich ist und zugleich auf ein Ziel hin ausgerichtet bleibt. Jesus ruft uns auf, uns hier und jetzt für ihn zu entscheiden, umzukehren und an die Frohe Botschaft zu glauben.

Gottesdienste am Aschermittwoch, 18. Februar 2026

Dorf Einsiedeln

  • 10.00 Uhr – Hl. Messe, Kapelle Altersheim Langrüti (AHL)

  • 11.15 Uhr – Pontifikalamt mit Aschenweihe, Klosterkirche (KK)

  • 19.00 Uhr – Hl. Messe mit Aschenweihe und Auflegung der Asche, Jugendkirche (JK)

Viertel

  • 07.30 Uhr – Hl. Messe in Egg, mit Austeilung des Aschenkreuzes, anschliessend Rosenkranz

  • 19.00 Uhr – Hl. Messe in der Jugendkirche Einsiedeln mit Aschenweihe und Auflegung der Asche (für Viertel ebenfalls aufgeführt)

Katholisches Pfarramt Einsiedeln
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